Beruf: Facharzt für Allgemeinmedizin,
niedergelassen in eigener Praxis
verheiratet, zwei Kinder
Hobbies: Fotografie, Umwelt- und Naturschutz, Kunst
und meine Windhunde
Ich habe
und verständlich im Vorfeld zu infomieren.
Das hat mich gestört und motiviert es besser zu machen.
Der Bürgerwille ist der Antrieb der Politik.
Kommunalpolitik muss dem Bürger nutzen,
soll in ihren Zielen erkennbar sein
und muss den Bürgerwillen umsetzen.
Das persönliche Gespräch
mit dem Bürger ist eine Grundvoraussetzung
für erfolgreiche Bürgervertretung.
"Man darf niemals 'zu spät' sagen.
Auch in der Politik ist es niemals zu spät.
Es ist immer Zeit für einen neuen Anfang."
Konrad Adenauer
Politik oft als bürgerfern und abgehoben erlebt.
Viele wichtige Entscheidungen,
werden getroffen, ohne die Bürger ausreichend
Für eine Politik, die anpackt – statt auszubremsen.💛
Wer sich fragt, warum sich kommunalpolitisches Ehrenamt lohnt, findet an der Behelfsbrücke über den Wendebach in Friedland die Antwort.
Diese Brücke wurde unbürokratisch geschaffen, damit Bürgerinnen und Bürger sicher ans Ziel kommen – ohne gefährliche Straßen oder lange Umwege. Aus einer pragmatischen Lösung wurde später ein Politikum. Am Ende waren Bürokratie und Absicherung teurer als der eigentliche Bau.
Trotzdem hat sich der Einsatz gelohnt. Denn Politik ist dann erfolgreich, wenn sie das Leben der Menschen konkret verbessert – mit mehr Sicherheit, besserer Mobilität und praktischen Lösungen.
Die FDP-Kreistagsfraktion hat sich von Anfang an klar für den Erhalt der Behelfsbrücke eingesetzt. Wir stehen an der Seite der Bürgerinnen und Bürger um, sinnvolle Projekte zu unterstützen und dort zu kämpfen, wo Vernunft und Lebensqualität Vorrang vor unnötiger Bürokratie haben.
Die FDP im Landkreis Göttingen ist die Fraktion die anpackt – statt auszubremsen. 💛
Konstruktiver Runder Tisch setzt positives Signal für die hausärztliche Versorgung in Uslar
Der Runde Tisch zur hausärztlichen Versorgung der Region Uslar hat ein klares Signal gesetzt: Die medizinische Versorgung ist aktuell gesichert – und wir wollen gemeinsam dafür sorgen, dass das auch langfristig so bleibt.
Nach dem Weggang einer angestellten Ärztin aus dem MVZ kamen Hausärztinnen und Hausärzte der Region gemeinsam mit Vertretern der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen, der Stadt Uslar, des Landkreises Northeim und der Gesundheitsregion im Rathaus zusammen. Im Mittelpunkt standen nicht Sorgen oder Zukunftsängste, sondern konkrete Lösungsansätze.
Wir Hausärztinnen und Hausärzte haben vereinbart, unseren persönlichen kollegialen Austausch wieder regelmäßig zu pflegen. Direkte Gespräche stärken die Zusammenarbeit und helfen, Herausforderungen frühzeitig gemeinsam zu lösen.
Ebenso wichtig ist es, die Region Uslar im Solling als attraktiven Lebens- und Arbeitsort stärker sichtbar zu machen. Gemeinsam mit den kommunalen Partnern und der KVN wollen wir Ärztinnen und Ärzte frühzeitig für eine Tätigkeit oder Praxisübernahme in unserer Region gewinnen und die vorhandenen Möglichkeiten besser kommunizieren.
Für mich war dieses Treffen ein ermutigender Auftakt. Es hat gezeigt, dass alle Beteiligten bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam an einer guten Zukunft für die medizinische Versorgung zu arbeiten. Denn wer gestalten will, sucht Wege – und genau diese Wege haben wir gemeinsam aufgezeigt.
Menschenleben sind nicht verhandelbar!
In der gestrigen Kreistagssitzung wurde intensiv über die Zukunft der Notarztstandorte in Osterode und Barbis diskutiert.
Als Landarzt und als Kreistagsabgeordneter habe ich mich klar positioniert: Wer die Notarztstandorte in Osterode oder Barbis streicht, gefährdet Menschenleben!
Diese Forderungen können nur von Menschen kommen, die unsere Region nicht kennen. Der Harz hat besondere topographische Herausforderungen. Im Winter, bei Schnee und Eis, bei Unwettern oder in der Nacht sind die Straßen schwierig. Ein Notarzteinsatzfahrzeug aus Duderstadt kann einen 24/7-Notarztstandort in Osterode oder Barbis nicht ersetzen. Die Entfernungen sind zu groß, die Einsatzlagen zu komplex.
Aus meiner Erfahrung als Notfallmediziner weiß ich: Es gibt ruhige Tage – aber es gibt genauso Nächte mit mehreren parallelen Notfällen. Dann zählt jede Minute. Gerade bei Herzinfarkt, Schlaganfall oder schweren Unfällen entscheidet die Zeit über Leben und Tod.
Deshalb brauchen wir auch künftig eine 24-Stunden-Notarztversorgung an sieben Tagen in der Wochean beiden Standorten. Aus medizinischer Sicht gibt es daran nichts zu diskutieren.
Ich begrüße ausdrücklich, dass der von der SPD-Kreistagsfraktion eingebrachte Dringlichkeitsantrag einstimmig beschlossen wurde. Darin wird die Kreisverwaltung aufgefordert, umgehend mit den Kostenträgern erneut zu verhandeln und den dauerhaften Erhalt der Notarztstandorte in Osterode und Barbis sicherzustellen. Auch die kommende Ausschreibung muss eindeutig auf eine 24/7-Vorhaltung an beiden Standorten ausgerichtet werden.
Die FDP-Kreistagsfraktion hat diesem Antrag selbstverständlich einstimmig zugestimmt. Für uns gilt: Bei der Notfallversorgung darf nicht gespart werden. Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger hat Vorrang!
Ich werde mich weiterhin auf allen politischen Ebenen dafür einsetzen, dass Osterode und Barbis ihre Notarztstandorte behalten. Denn am Ende geht es nicht um Zahlen in einer Kalkulation – sondern um Menschenleben.
